20 Feb
Er stand vor mir an der Kasse im Supermarkt. Ich wollte an diesem Abend mexikanische Spiegeleier mit einer Freundin machen und uns fehlten noch zwei Zutaten. An der Kasse hat es mich schon ein bißchen geärgert, dass die beiden Kunden vor mir einen bis oben hin vollen Einkaufswagen hatten. Da drehte Max sich zu mir um, lächelte und fragte mich, ob ich nicht vor wollte. Dieses Lächeln…
Das ist es wohl, was man mit einem magischen Moment meint! Wir schauten uns eine gefühlte Ewigkeit in die Augen und kamen dann ins Gespräch. Nachdem wir bezahlt hatten, standen wir noch auf dem Parkplatz und unterhielten uns über alles Mögliche.
Plötzlich klingelte mein Handy und meine Freundin fragte mich, wo ich denn sei. Da bemerkten wir erst, dass wir schon 1 1/2 Stunden vor meinem Auto auf dem Parkplatz standen.
Das war einer der schönsten Momente mit Max. Ich war mir sofort sicher. Da war so eine Vertrautheit, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Es gab keine peinliche Stille in unserem Gespräch, wie man es von Unterhaltungen mit Fremden kennt. Aber wir waren uns überhaupt nicht fremd, im Gegenteil!
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